Bedürftige

Arbeitende in Niedriglohnbranchen, kinderreiche Familien, Alleinerziehende, IV-Abhängige oder junge Menschen kämpfen hierzulande mit schwierigen finanziellen Verhältnissen. An allen Fronten muss gestrichen werden: bei der Ernährung, der Kleidung, der Weiterbildung, der Vorsorge und der Freizeit.

 

Wer sich in einem finanziellen Engpass befindet, am oder unter dem Existenzminimum lebt, kann nach Abklärungen des Sozialmedizinischen Zentrums Oberwallis (SMZO), der EMERA, dem Roten Kreuz und der Pro Senectute von unserer wöchentlichen Lebensmittelhilfe „Rottu Tisch“ gegen einen symbolischen Franken profitieren.

 

Für den Lebensmittelbezug braucht es eine „Rottu Tisch-Bezugskarte“. Die Bezugskarte wird von den genannten Institutionen nach sorgfältiger Abklärung ausgestellt, abgestempelt und ausgehändigt.

 

Die Sozialfachstellen entscheiden darüber, wer Anspruch auf die Lebensmittelhilfe hat. Sie kennen die persönlichen und finanziellen Umstände der Betroffenen und stellen sicher, dass nur Personen, die in einem finanziellen Engpass leben, eine Bezugskarte erhalten.  Sie wird alle drei Monate neu kontrolliert und ist ein Jahr gültig.